Surfer in a squatting position of his board

Erfahre hier, wie du dein Surfen mit diesen 6 einfachen Schritten und einer kleinen Anleitung von Rapture Surfcamps talentiertem Team erfahrener Surflehrer verbessern kannst.

Surfen lernen und im Weißwasser üben ist sehr lustig… für eine gewisse Zeit.

Aber früher oder später wirst du einen tiefen und unerschütterlichen Wunsch entwickeln, auf einer ungebrochenen Welle zu surfen. Diese Sehnsucht nach Wellen nennen wir hier bei Rapture Surfcamps Surfer’s Froth. Das ist im Wesentlichen das Gefühl, das jeder Anfänger-Surfer bekommt, wenn er bereit ist, seine Fähigkeiten auf die nächste Stufe zu heben.

Surfer’s froth kann mit dem Wunsch übersetzt werden, zum ersten Mal raus ins Lineup zu paddeln. Oder vielleicht manifestiert es sich als Sehnsucht danach zu erfahren, wie es ist, in eine Barrell zu surfen. In jedem Fall besteht die einzige Methode dieses Bedürfnis zu stillen darin, deine Surf Technik zu verbessen. Und wer kann dir dabei besser helfen als unsere Experten bei Rapture Surfcamps.

Lerne wie du schneller und effektiver paddeln kannst, wo du am Besten auf einer Welle aufstehen solltest und wie du deine Knie und deinen restlichen Körper dabei bewegen sollst. Mit unseren Techniken und ernsthafem Engagement wirst du in kürzerster Zeit den Surfen verbessern.

1. Lerne wie du besser paddeln kannst

By paddling properly you can catch more waves and improve your surfing
Paddeln ist einer der wichtigsten Grundsätze des Surfens

Paddeln mag für viele Menschen wie eine Kleinigkeit wirken. Wenn du auf einer Welle bist kommt es dir nicht mehr allzu wichtig vor. Und für jeden Surf Anfänger fühlt sich paddeln von Anfang an sehr natürlich und einfach an.

Die Sache beim Paddeln ist jedoch, dass es, wenn es richtig gemacht wird, einfach Alles am Surfen unendlich erleichtert. Mit jeder Bewegung so weit wie möglich nach vorne zu kommen, ist eine Möglichkeit, beim Paddeln mehr Kraft zu erzeugen. Vergiss nie, dass sich deine Schultern drehen müssen, anstatt nur deine Arme zu bewegen.

Das Paddeln mit fast geschlossenen Fingern kann ebenfalls helfen. Zweifellos ein kleines Detail, aber eines, das nachweislich im Wasser Auftrieb bietet und dich effizienter vorwärts bringt. Probiere es einfach aus, wenn du das nächste Mal eine „fette“ Welle zu erwischen versuchst. Wir garantieren dir, dass du einen Unterschied zwischen dieser Technik und dem Paddeln mit komplett geschlossenen Fingern bemerken wirst.

2. Finde deine Position im Lineup und bleib dabei

Group of surfers sitting together in the lineup
Ein wenig Geduld ist nötig, um die besten Wellen zu kriegen

Du kannst wie besessen herumpaddeln und versuchen, jede kleine Welle zu erwischen, die dir in den Weg kommt. Vielleicht hast du Glück, aber die meiste Zeit wirst wie ein Hund deinen eigenen Schwanz jagen. Unser Rat? Wähle deine Position im Lineup aus und bewache sie mit deinem Leben.

Leichter gesagt als getan natürlich. Aber mit ein wenig Vorarbeit ist es nicht so schwer, den besten Platz im Lineup zu finden. Schon im Vorhinein solltest du herausfinden, wo genau im Lineup die Start-Zone ist. Wenn du dann rauspaddelst, setze dich so nah wie möglich an diese Startzone, natürlich ohne einem anderen Surfer im Weg zu sein. Das garantiert dir die größten Chancen, die besten Wellen abzubekommen. Wenn du dir einen Orientierungspunkt am Ufer suchst (einen Stein, Baum etc.) wirst du deinen Platz auch später wiederfinden können.

Das Verweilen an einer Stelle hilft dir auch, Energie zu sparen – im Gegensatz zum konstanten hin und her paddeln. Denke aber immer auch daran, dass sich mit dem Gezeitenwechsel auch der Startplatz ändert. Halte also immer die Augen offen, wenn du siehst dass mehrere Sets an einer anderen Stelle zu brechen beginnen. Dann musst du dich einfach dieser neuen Startzone anpassen und dir einen neuen Platz ergattern. Mit diesem Tipp wirst du deine Wellenzahl maximieren, wenn du das nächste Mal in einem unserer fantastischen Surfcamps übernachtest.

3. Passe dich den Wellen an

Surfer being hit by a wave on the head
Wenn du dich nicht konzentrierst wirst du das schnell zu spüren bekommen

Manchmal wollen wir mit einem spezifischen Ziel surfen gehen: um ein neues Manöver auszuprobieren. Das Problem dabei kann sein, dass du dann vergisst, dich an die Welle anzupassen und etwas erzwingen willst.

Wenn du dein Surfen rechtzeitig für dein nächstes Surf-Abenteuer verbessern möchtest, ist besonders wichtig im Kopf zu behalten, dass du dich an die Wellen anpasst. Du kannst deinen Willen nicht auf die Welle zwingen. Oder warum meinst du, sehen Profi Surfer immer in Top Form aus, sogar wenn die Wellen nur mittelmäßig sind? Es kommt alles auf die Fähigkeit an, zu beurteilen, wie du mit den vorhandenen Wellen arbeitst.

Wenn du das nächste Mal ins Wasser gehst denk also immer daran: passe dich den Wellen an. Go with the flow. Die Wellen sind so, wie Mutter Natur sie dir bringen will – also mach das Beste daraus!

4. Halte deinen Rücken gerade

Improve your surfing by keeping your back straight
Wenn ein Mann mit Skoliose seinen Rücken gerade halten kann, kannst du das auch! Mick Fanning genießt die Wellen vor seinem Haus

Die besten Surfer der Welt surfen mit einem fast perfekt geraden Rücken. Beobachte Leute wie Kelly Slater, Filipe Toledo und Julian Wilson und du wirst wissen, was wir meinen. Dadurch wirkst du nicht nur super stylisch aus, sondern kannst deinen Körper auch besser an Bewegungen anpassen.

Buche deinen Aufenthalt in einem unserer Camps und übe das Stehen auf kleineren Wellen. Achte darauf, deinen Rücken zu strecken und deine Knie zu beugen. Sobald sich diese Bewegungen in deine Muskeln gebrannt haben, kannst du dich auf größere Wellen wagen und dein Surfen wirklich verbessern.

Das Surfen mit geradem Rücken hat zwei Vorteile. Du wirst in der Lage sein, mehr Geschwindigkeit aus deinen Turns zu generieren und gleichzeitig deinen Surf Stil ernsthaft zu verbessern. Egal ob du einen Turn nicht perfekt meisterst oder ein neues Manöver nicht auf anhieb klappt – du wirst immer wissen, dass deine Technik auf der Welle richtig ist.

5. Surfe auch bei mittelmäßigen Konditionen

Offshore waves and a surfer riding them
Onshore Wind und eiskalt? Egal! Schmeiss dich in die Fluten und übe was das Zeug hält!

Es kann leicht sein, am frühen Morgen aufzuwachen und sich dann wieder ins Bett zurückzuziehen, wenn die Bedingungen nicht gerade ansprechend sind. Was schwieriger, aber entschieden lohnender ist, ist das Rausgehen, wenn die Wellen nur mittelmäßig gut sind. Alles was man braucht ist eine einzige Welle um Session lohnend zu machen, oder? Und diese eine Welle wirst du nicht in deinem warmen Bett erwischen.

Wenn du das nächste Mal Onshore Winde, kleine Wellen und einen bedeckten Himmel siehst, schnapp dir einfach ein Brett mit mehr Volumen und paddel los. Unter schwierigen Bedingungen zu surfen ist eine der besten Möglichkeiten, das Surfen zu verbessern.

Jeder kann Spaß haben, wenn die Wellen wirklich gut sind. Wenn die Wellen aber weniger ansprechend sind, wird das Surfen mit Stil schwieriger. Also keine Ausreden, wenn du das nächste Mal mit der Aussicht auf durchschnittliche Bedingungen konfrontiert wirst. Nutze die Gelegenheit, um deine Fähigkeiten zur Vorbereitung für deinen nächsten Trip zu verfeinern.

6. Bleib im Momentum

Surfing in the pocket is a great way to improve your surfing
Pocket = Schnelligkeit und Schnelligkeit macht dich zum Profi Surfer

Jedes Manöver das du auf einer Welle ausführen willst erfordert Geschwindigkeit. Geschwindigkeit wird dir helfen, deine Turns durchzuführen und dich vom Weißwasser fernhalten. Es ist jedoch nicht einfach, diese Geschwindigkeit zu erzeugen und sie dann während der gesamten Welle beizubehalten. Vor allem, wenn du es nicht gewöhnt bist, in der sogenannten „Pocket“ zu surfen.

Die Pocket ist der steilste Teil der ungebrochenen Welle, der dem Weißwasser am nächsten liegt. Hier befindet sich der größte Teil der potenziellen Energie der Wellen und hier solltest du bleiben, um die maximale Geschwindigkeit zu erreichen. Wenn du zu weit hinter der Pocket bleibst, wirst du ins Weißwasser gezogen. Wenn du dich zu weit davor bewegst, befindest du dich auf der Schulter der Welle, die im Allgemeinen der flachste Teil der Welle ist.

Das Durchführen von Manövern in der Pocket ist ein guter Anfang, wenn du dein Surfen verbessern möchtest. Es kann eine Weile dauern, bis du den Dreh raus hast. Aber je mehr du dich daran gewöhnst, im steileren Teil der Welle zu surfen, desto mehr kannst du die Energie der Welle nach Belieben nutzen. Deine Chancen, deinen ersten Carve oder Floater ohne Geschwindigkeit zu machen, sind ohnehin gering. Wenn du also in der Pocket bleibst, hast du eine größere Chance, deine ersten Turns zu meistern.

Rapturecamps Welle Wasser Sonne Fotografie
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